1. Herren: Großer Kampf reicht nicht zum Sieg in Longerich!

11.03.2011 09:55 Alter: 1 Jahre

Kangaroos verlieren mit dem letzten Aufgebot leider knapp mit 28 : 25 Toren


Unglückliche Rote Karte: Max Jentschke musste in der 25. Minute raus

Donnerstag Abend in Longerich, ein leider schon allzu vertrautes Bild: Die Liste der Abwesenden ist länger, als die der Anwesenden. Ohne Sascha Jahn, Chris Kugler, Arne Greskowiak, Thomas Stumpp, Bernd Wittholt und Klaus Langen musste Armin Pennartz auf die Hilfe der zweiten Mannschaft zurückgreifen um überhaupt ein spiel- und konkurrenzfähiges Team zusammen zu bekommen. So kam es zunächst, wie es kommen musste: Longerich legte los wie die Feuerwehr und führte bereits nach wenigen Minuten vorentscheidend mit 5:0. Hier machte vor allem der 33er Sebastian Menge auf sich aufmerksam, der seine Treffer für Longerich fast nach Belieben erzielte. Doch plötzlich kamen die Kangaroos besser ins Spiel. Hannes Paeßler konnte in Serie drei Siebenmeter entschärfen, vorne lief die Angriffswelle der Beuteltiere langsam aber sicher an und der Abstand wurde auf nur noch zwei Tore verkürzt. Mit 12:10 für die Nordstädter ging es in die Pause. Damit wäre Trainer Armin Pennartz eigentlich voller Hoffnung gewesen, wenn nicht 5 Minuten vor der Halbzeit eine rote Karte gezückt worden wäre: Maximilian Jentschke trat einem Longericher unbeabsichtigt auf die Schlappen, so dass dieser ungebremst in die Abwehrmauer der Kängurus krachte. Rot war sicherlich eine harte Entscheidung, die aber nach dem Regelwerk wohl so hingenommen werden muss.

In der zweiten Halbzeit konnten die mit hochklassigen Spielern vergangener Tage gespickten Longericher (Oliver Katanic, Frank Färber u.v.m.) ihren Zwei- bis Vier-Torevorsprung immer wieder verteidigen. Nur einmal hatte Helmut Crämer den Ausgleichstreffer in der Hand, leider klemmte der Ball aber nach stammen Schuß zwischen den Beinen des Longericher Torhüters fest und fand nicht gewünschten Weg in Tor. Auch die 10 Treffer (davon 4 Siebenmeter) von Michael Hinz konnten das Blatt nicht mehr wenden. Ein besonderes Lob richtet der Chronist an Matthias Wollny, der im Mittelaufbau als Ersatz für Max Jentschke ins kalte Wasser geworfen wurde, klug Regie führte und auch noch drei blitzsaubere Treffer erzielte.

Am Sonntag kommt es dann um 17:00 Uhr in der GGS Rodenkirchen zum nächsten Endspiel um den Klassenerhalt gegen TS 79 Bergisch Gladbach. Vielleicht findet sich ja das ein oder andere Känguru zum Anfeuern ein!

 

BR